John Lennons Mörder scheitert erneut mit Bewährungsgesuch

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1980 erschießt der 25jährige Mark David Chapman den Musiker John Lennon auf offener Straße und wird zu einer Haftstrafe von zwanzig Jahren verurteilt. Dem Gesetz des Staates New York entsprechend wird Chapman nach Ablauf der Strafe nur aus der Haft entlassen, wenn ein Bewährungsausschuss einem entsprechenden Gesuch stattgibt. Seit dem Jahr 2000 reicht Chapman ein Gesuch ein, alle zwei Jahre und ohne Erfolg.

"Season Of Glass" kostenlos auf Bookrix lesen

„Season Of Glass“ kostenlos auf Bookrix lesen

2008 schrieb ich für einen Literaturwettbewerb die Kurzgeschichte „Season Of Glass“. Ich fragte mich, welche Worte John Lennon für seinen Mörder gefunden hätte. Fündig wurde ich in Lennons Texten. Es entstand die Collage „Season Of Glass“, ein Zwiegespräch im Kopf Chapmans.

Die Geschichte spielt im Jahr 2022. Langsam, in gleichmäßigen Schritten, nähert sich die Fiktion der Wirklichkeit. Alle zwei Jahre.

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Jacob Nomus – König von Deutschland

Online lesen: Jacob Nomus - König von Deutschland

In einem fernen Land, vor langer, langer Zeit …

Wir schreiben den 13. Juni 2010. Ich las die Themenvorgabe: „Laut Statistischem Bundesamt wird in Deutschland alle 46 Sekunden ein Mensch geboren, alle 38 Sekunden ereignet sich ein Todesfall, alle 47 Sekunden wandert jemand ein, alle 49 Sekunden wandert jemand aus“. Ein ziemlich trockenes Thema … oder vielleicht doch nicht? Ungehemmt entströmten die Worte meiner Feder und noch am selben Tag erblickte die kurze Satire „König von Deutschland“ das Licht der Welt. Der Text war dermaßen schräg, dass ich ausschloss, etwas davon könne sich in nächster Zukunft auch nur ansatzweise bewahrheiten. : )

Online lesen: Jacob Nomus – König von Deutschland

Auswahl an Buchcovern auf Instagram

Schreiben ist ein Erlebnis. Das Erschaffen einer Welt, das Formen der Handlung, das Modellieren der Szenen oder das Auswählen der Namen der Charaktere – der gesamte Schöpfungsprozess macht einfach Spaß. Alles soll passen! Im besten Fall taucht der Leser in diese Welt ein und gedenkt ihrer auch noch, nachdem er die letzte Seite gelesen und das Buch zugeklappt hat.

Für mich, der ich der späten Vinyl-Generation angehöre und mich damals beim Hören einer LP im Plattencover verlor, beginnt das Erlebnis „Buch“ mit dem Umschlag. Vergleichbar mit dem Pitchen frage ich mich, welches wichtige Elemente der Geschichte sind, und versuche sie grafisch im Buchcover umzusetzen.

Auf Instagram ist eine Auswahl an Buchcovern zu finden, die ich für die Publikation der Texte auf BookRix angefertigt habe. Von oben links nach unten rechts sind dies:

  • Relictio
  • Season Of Glass
  • Das Konzept
  • Borodim
  • Don’t panic
  • Der Pfad
  • Das Ende der Gegenwart
  • Das Moebiusband
  • Die bittere Rache des Tonino Arcangelo

Die Buchcover sind oben und unten abgeschnitten sind. Auf Instagram ist alles quadratisch. Wie LPs. So schließt sich der Kreis. : )

> Artwork auf Instagram

Jacob Nomus – Strunk

Online lesen: Jacob Nomus - Strunk

Meine letzte Teilnahme am BookRix Wortspiel ist schon etwas länger her. Man kommt ja aus dem Romane Schreiben gar nicht mehr raus. Aber bei der Themenvorgabe der aktuellen Runde konnte ich einfach nicht widerstehen: „Schnappt Euch bitte aus Eurem Bücherregal ein beliebiges Buch und schlagt Seite 45 auf. Sucht Euch auf dieser Seite einen beliebigen Satz aus, der Euch zu einer Geschichte inspirieren soll. Dieser Satz muss auch genauso in Eurem Beitrag vorkommen! Einzige Bedingung: Der Satz soll mindestens aus 5 Wörtern bestehen.“

Strunk - Themenvorgabe

Die Güte der Geschichte hängt in hohem Maß von der Wahl der Textstelle ab. Was würde also passieren, wenn ich ein vollkommen abwegiges Werk nehmen würde? Ich griff zum Kochbuch …

Wirklich erfrischend, mal wieder einfach Nonsens zu schreiben. : )

Online lesen: Jacob Nomus – Strunk

Zum Geburtstag von Douglas Adams: „Don’t panic“

Zum Geburtstag von Douglas Adams kurzfristig online: Jacob Nomus‘ Hommage „Don’t panic“.

Online lesen: Jacob Nomus - Don't panic

Die Menschen schrien. Jene, die weg rannten, wurden currenti pedes mittels eines Ionenstrahls dematerialisiert. Jene, die stehen blieben, wurden von einer Bratpfanne erschlagen. Es gab kein entkommen. Das Ende der Menschheit war gekommen. Die Engelschöre sangen, bekamen eine geklatscht und verstummten beleidigt.
Arminius war damit beschäftigt zu verstehen, was gerade geschah, als die sich über ihm befindliche Luke beim Öffnen inne hielt.

„Er hat ein Handtuch, Sir.“
„Er hat was?“
„Er hat ein Handtuch, Sir. Ein sehr großes sogar.“
Der Kommandant des Raumschiffs wandte sich seinem Navigator zu.
„Sie meinen, er könnte ein Prophet sein?“
„Ja, Sir, ein sehr großer sogar.“
„Er könnte aber such keiner sein. Erschlagen Sie ihn vorsichtshalber.“

Online lesen: Jacob Nomus – Don’t panic

Zur Veröffentlichung von „Relictio“: Thriller „Vermoulu“ online lesen

Zur Veröffentlichung von „Relictio“ eine kleine Überraschung: Jacob Nomus‘ Thriller „Vermoulu“ ist online bis einschließlich dem letzten Tag der Leipziger Buchmesse.

Online lesen: Jacob Nomus - Vermoulu

1805 anno domini. Eine kleine Insel vor der Küste der Bretagne.

Über der Erde wird die Verlegung des Friedhofs entschieden. Unter der Erde liegt ein Mensch lebendig begraben.

Online lesen: Jacob Nomus – Vermoulu

Jacob Nomus – Das zufällige Schicksal des Bauern Hrodgar

„Ich habe gesehen, wie der alte Raginald enthauptet wurde. Auf der Nordsenne. Ich muss dem Herrn berichten.“ – „Nichts musst du! Unwissender, nichts weißt du über den, der unseren Tod will. Nicht zum Vogt musst du rennen, sondern an der heiligen Stele vorbei, die unser Land begrenzt.“

Die Themenvorgabe: „Der Zufall gewinnt, wenn einem nichts besseres einfällt“. Die Umsetzung: „Das zufällige Schicksal des Bauern Hrodgar“, geschrieben, um das fünfjährige Bestehen des Wortspiels zu feiern, jenem Literaturwettbewerb auf BookRix, dem ich Texte wie „Season of Glass“, „Retina“, „Die bittere Rache des Tonino Arcangelo“ oder auch „Nemesis“ verdanke.

„Ein gewaltiger, allegorischer Text!“

„Ha, erst mittelalterlicher Mord- und Totschlag, mit allerhand Zufällen gespickt, dann das herrliche Ende – für den Leser.“

„Ein wunderschöner Text, nahezu ein Meisterwerk!“