Nofretete jenseits der Wand

kv62

Ich gebe zu, ich musste schmunzeln, als ich von der Vermutung des Archäologen Nicholas Reeves erfuhr, Nofretetes Körper befände sich im Grab Tutenchamuns, verborgen hinter einer Mauer. Die einhellige Meinung von Wissenschaft und Weltpresse: Sollte diese versteckte Gruft tatsächlich existieren und ungeöffnet sein, so wäre dies eine der größten archäologischen Sensationen, die es je gab.

Eine eingemauerte Nofretete? Ein etwas morbider, gleichzeitig aber auch faszinierender Gedanke. Eben deswegen hatte ich exakt dieses Szenario im Roman „Das Amarna-Grab“ verwendet. Auch dort harrt der Leichnam der schönen Pharaonin in der Dunkelheit, an einem Ort jenseits einer Wand, hinter Wandbildern versteckt.

Sollte Nofretetes Körper jemals gefunden werden, mögen die Forscher prüfen, ob nicht der eine oder andere Fingernagel fehlt. : )

> Artikel „Nofretetes größtes Geheimnis“

Selket über „Das Amarna-Grab“

„Was folgt, ist eine unglaubliche Geschichte, die von mir anfangs mit ungläubigem Kopfschütteln registriert wurde, deren Faszination ich aber hinterher doch erlegen war. Wie nicht anders zu erwarten, birgt das Grab einige Überraschungen und neue Rätsel. Was am Anfang für einige Irritationen sorgte, beginnt sich nun bald aufzuklären. […] Der Wissenschaftler Paul Starck bleibt bis zum Schluss ein Skeptiker. Er kann die Ausführungen Velikowskys mit seinen pragmatischen Gedankengängen nicht nachvollziehen. Der Leser weiß es besser. Er kennt die Geschichte und daher auch die Wahrheit hinter Velikowskys Worten. “Forschung darf nicht nur auf Gewissheit basieren, sondern auch auf Inspiration.” Diese Worte Velikowskys möchte man gerne dem Autor in den Mund legen und es als Appell an den Leser sehen, Raum für Interpretationen abseits aller wissenschaftlicher Fakten zu lassen.
Viel Begeisterung und jede Menge Recherchearbeit liegen in “Das Amarna-Grab” – und das merkt man dem Buch von der ersten bis zur letzten Seite an.“

> Originalartikel „Selket“
> Artikel (PDF)

Köln: Mayersche Buchhandlung hält „Das Amarna-Grab“ vorrätig

Jacob Nomus - Das Amarna-Grab
Köln im Tutanchamun-Fieber

Bis zum 20. März 2011 gastiert die Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ in der Kölner EXPO XXI. Über 100.000 Besucher sahen bislang in Köln den exakten Nachbau des Grabs KV62, so wie es vor 88 Jahren fotografiert wurde, als der Archäologe Howard Carter es, beinah unberührt, entdeckt hat. Das Grab eines Königs, dessen Vater, nicht aber dessen Mutter namentlich bekannt ist.

„Das Amarna-Grab“ in der Mayerschen Buchhandlung

Zeitgleich mit der Ausstellung hält die Mayersche Buchhandlung den Roman „Das Amarna-Grab“ vorrätig, die außergewöhnliche Geschichte um Glaube, Liebe und Unsterblichkeit im Ägypten der 18. Dynastie, der Ära von Echnaton, Nofretete und Tutanchamun.

Folgende Filialen haben „Das Amarna-Grab“ vorrätig:

Mayersche Buchhandlung, Schildergasse 31-37, 50667 Köln
Mayersche Buchhandlung, Neumarkt 2, 50667 Köln

Amarna – Echnatons Stadt des Lichts

Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Mitten im Nichts, genau zwischen den ehemaligen Machtzentren Men-Nefer (Memphis) und Waset (Theben), lässt im 14. Jahrhundert v. Chr. der Pharao Amenhotep IV einen neuen Regierungssitz aus dem Boden stampfen: In nur drei Jahren entsteht die Stadt Achet-Aton, das heutige Tell el-Amarna. Nicht überliefert ist: Warum an dieser Stelle, inmitten der Öde?

Sicherlich hatte dieser zentral gelegene Ort für den Pharao den Vorteil, schneller die beiden im Norden und Süden des Landes gelegenen Städte Memphis und Theben zu erreichen, die sich die religiösen und administrativen Aufgaben teilten.
Außer diesem logistischen Aspekt, sticht der spirituelle hervor: Im bis zu jenem Zeitpunkt polytheistischen Ägypten, ermöglichte eine neu errichtete Hauptstadt jenem Pharao, der sich fortan Echnaton nennen sollte, und seiner Gefolgschaft, ihren monotheistischen Glauben auszuleben, ohne in Konflikt mit den alteingesessenen Priesterschaften zu geraten, deren Götter nun obsolet zu werden drohten.

Wies eine Sonnenfinsternis den Ort, an dem Amarna entstehen sollte?

Einem Artikel des Amerikaners William McMurray folgend, weist Jacob Nomus in seinem Roman „Das Amarna-Grab“ auf einen weiteren Punkt hin, der Echnatons Entscheidung beeinflusst haben könnte: Gemäß der NASA war am Mittag des 14. Mai 1337 v. Chr. über Mittelägypten eine totale Sonnenfinsternis zu sehen (http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEsearch/SEsearchmap.php?Ecl=-13370514).

Sonnenfinsternis über Amarna am 14. Mai 1337 v. Chr. (Quelle: Nasa)

Sollte Echnaton, dessen einziger Gott Aton, die Sonnenscheibe, war, Zeuge dieses einzigartigen Phänomens gewesen sein und es als göttliches Zeichen, als Maat interpretiert haben?
Interessant ist dieser Ansatz auch im Hinblick auf die historische Datierung: Fand diese Sonnenfinsternis tatsächlich zu jenem Zeitpunkt an jenem Ort statt und beeinflusste sie den Pharao in seiner Entscheidung bezüglich des Baus von Achet-Aton, würde sich Echnatons Regierungszeit dank der Sonnenfinsternis datieren lassen. Im Roman „Das Amarna-Grab“ steht hierzu:

Jacob Nomus - Das Amarna-Grab„Folgt man der Meinung des Ägyptologen Wolfgang Helck, welcher Echnatons Regierungszeit von 1340 bis 1324 v. Chr. datiert, dann waren die Grundsteinlegung Achet-Atons im Jahr 1336 und der Umzug in die neue Regierungsstadt im Jahre 1333 v. Chr. Und exakt über eben jenem Tal, in dem Echnaton nur einige Monate später den Grundstein für seine Stadt des Lichts, Achet-Aton, setzen sollte, verlief am 14. Mai 1337 der Mondschatten einer totalen Sonnenfinsternis. Für jemanden, der dieses kosmische Ereignis nicht kannte, konnte dieses Phänomen sehr wohl einen Dialog mit einer Gottheit suggerieren.“

Zabern Verlag: Wie Jacob Nomus Zawi Hawass zuvorkam

NofreteteWenn Fiktion Wirklichkeit wird

Auf dem Portal des renommierten Verlags Philipp von Zabern, Fachverlag für Geschichte und Archäologie sowie Herausgeber der Zeitschrift ‚Antike Welt‘, berichtet der Romanautor Jacob Nomus, wie er den Stammbaum Tutenchamuns zwei Jahre vor Zahi A. Hawass rekonstruierte.

> Artikel auf dem Portal des Zabern Verlags: „Rätsel um Nofretete“

Deutscher Roman sah spektakuläre DNA-Ergebnisse Tutenchamuns voraus

Die Forschungsergebnisse der DNA-Analyse Tutenchamuns stimmen in erstaunlichem Maß mit dem Inhalt des 2009 erschienenen Romans Das Amarna-Grab überein. Sollte der Roman weniger Fiktion beinhalten als bislang angenommen wurde?

Die unlängst durchgeführte DNA-Analyse Tutenchamuns hat sensationelle Schlussfolgerungen zugelassen, von denen Medien in der gesamten Welt berichten.
Die französische Zeitung Le Figaro schreibt am 16.02.2010: „Als Vater von Tutenchamun ist der Pharao Echnaton identifiziert worden, Gemahl der legendären Königin Nofretete. Seine Mutter ist die Mumie KV35YL, deren Name unbekannt bleibt.“
Ebenfalls am 16.02.2010 schreibt die deutsche Onlinezeitung spektrumdirekt: „KV35EL, die namenlose „ältere Frau“, identifizierten die Wissenschaftler jetzt als Teje, Mutter Echnatons und Frau von Amenophis III. „Das kann man durchaus als Sensation bezeichnen“, sagt Loeben. „Anders sieht es mit der „jüngeren Frau“ KV35YL aus dem Grab aus. Deren Identifizierung ist ein kalter Guss für die Ägyptologie: Es ist die Mutter Tutanchamuns, aber es ist nicht Nofretete.“

Es handelt sich um Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2010. Umso erstaunlicher ist es, dass diese Informationen bereits 2009 in einem Roman veröffentlicht wurden, der Vorgehensweise und Ergebnisse exakt vorhergesagt hat.

In dem Roman Das Amarna-Grab des Schriftstellers Jacob Nomus versucht ein deutscher Wissenschaftler den Stammbaum Tutenchamuns mit Hilfe der DNA-Analyse zu erstellen. Er untersucht die Mumie des Pharao, sowie die Körper der beiden Föten aus dem Grab KV62 und drei weitere Mumien aus KV35 und KV55. Das Ergebnis der im Roman beschriebenen DNA-Analyse: Als Vater von Tutenchamun wird Echnaton identifiziert, als Mutter die Mumie KV35YL, die jedoch nicht Nofretete ist. Die Mumie KV35EL ist Teje, Mutter Echnatons und Frau von Amenophis III.

Der im Roman Das Amarna-Grab ausgearbeitete Stammbaum Tutenchamuns entspricht exakt dem, den der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi A. Hawass, et al. im Jahr 2010 rekonstruierten. Ein Zufall?

Jacob Nomus - Das Amarna-Grab„Kein Zufall“, sagt Nomus. Er selbst sieht in der wissenschaftlichen Bestätigung seiner Überlegungen schlicht das Ergebnis sauberer Recherche und logischer Verknüpfung der Elemente. „Ich bin kein Ägyptologe, aber es reizt mich, meine Geschichten authentisch zu gestalten. Für den Roman Das Amarna-Grab habe ich zwei Jahre recherchiert, mich mit Ägyptologen, Theologen, Astronomen und Medizinern ausgetauscht. Ich habe verschiedene Theorien über die Vorgänge in der 18. Dynastie gegeneinander abgewogen und eine Handlung konstruiert, die sowohl phantastisch als auch möglich ist. Wenn ein Gedankengang auf Fakten und einfachen, naheliegenden Schlüssen beruht, kann es vorkommen, dass er sich eines Tages als wahr herausstellt. So wie es nun geschehen ist.“

Der Roman Das Amarna-Grab beschreibt Echnatons Leben, den Schritt zum Monotheismus, die Erschaffung der Stadt Achet-Aton, das heutige Amarna. Nomus unterstreicht, dass die gesamte Handlung fiktiv ist, und doch birgt der Text Überraschungen. Zwei Jahre akribische Recherche und das in sich schlüssige Einbinden der Fakten in ein neues, fiktives Bild, scheinen nicht wenige Wahrheiten entdeckt zu haben. Das Ergebnis: Im Unterschied zu Le Figaro nennt der Roman den Namen von Tutenchamuns wahrer Mutter.

Fiktion und Wirklichkeit

Einige Leser schrieben mich an wegen der verblüffenden Übereinstimmung der aktuellen DNA-Ergebnisse Tutenchamuns mit den fiktiven DNA-Analysen aus dem Roman „Das Amarna-Grab“.

Es stimmt, Forschungsergebnisse zur Rekonstruktion des Stammbaums Tutenchamuns von Zawi Hawass et al., also das in Wirklichkeit im Jahr 2010 Geschehene, deckt sich vollständig mit dem Roman:
– Echnaton ist Tutenchamuns Vater
– die „Jüngere Dame“ aus KV35 ist Tutenchamuns Mutter
– die „Jüngere Dame“ aus KV35 ist nicht Nofretete
– die „Ältere Dame“ aus KV35 ist Echnatons Mutter Teje

Ich bin natürlich begeistert, dass heutige Forschungsergebnisse fundamentale Teile der Handlung des „Amarna-Grabs“ bestätigen, kommt es doch einem Ritterschlag meiner Recherchearbeit gleich.
Unfassbar ist die Übereinstimmung von Wirklichkeit und Fiktion allerdings nicht. Als ich Ende 2006 mit den Recherchen für den Roman begann, habe ich aus den Informationen damaliger wissenschaftlicher Diskussionen den Stammbaum abgeleitet und die Mumien zugeordnet, in exakt jener Form wie sie heute Zawi Hawass et al. aufgrund wirklicher DNA-Ergebnisse rekonstruiert haben. Meine Ziele damals waren, die Mumien genealogisch so zuzuordnen, dass es sowohl in die Handlung des Romans passt als auch theoretisch möglich ist. Beide Ziele wurden anscheinend erreicht.

ddp Nachrichtenagentur über Jacob Nomus

Die Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst rief mich an, um einen Artikel über die Selbstvermarktung über das Internet zu schreiben. Es wurde ein sehr langes Gespräch, bei dem ich neben den spezifischen Faktoren, die zum Erfolg des Romans „Das Amarna-Grab“ beigetragen haben, auch über die generelle Rolle des Internets bei der Entwicklung des Buchmarktes sprach.

Der steigende Verkauf von eReadern wird wohl das eBook-Format fördern, womit eine wichtige Schranke bei der Buchpublikation beseitigt wird: die Druckkosten. Die Logistik besteht aus dem Upload des eBooks auf die Internet-Plattformen, die das eBook zum Verkauf anbieten. Das Investitionsrisiko eines Eigenverlags wird demnach beträchtlich sinken, aber es bleibt die Notwendigkeit, das eigene Buch zu bewerben, wenn es erfolgreich sein soll.
Im Fall des Romans „Das Amarna-Grab“ standen kaum Werbemittel zur Verfügung; fast die gesamte Werbung basiert auf der Empfehlung der Leser. Mein Standpunkt zur Selbstpublikation ohne Werbemittel ist demnach denkbar einfach: Wenn das Buch gefällt, finden sich Käufer und Vertriebswege. Dieser einfache Satz untermauert den Wert, den Literatur-Plattformen wie z.B. BookRix haben. Sie dienen nicht nur dazu, die Visibilität von Autor und Buch zu erhöhen, sondern können auch ein sehr hilfreiches Instrument sein, um die Bonität des eigenen Werks festzustellen und damit bereits im Voraus das Investitionsrisiko abzuschätzen.

> ddp-Artikel in der Saarbrücker Zeitung: „Mit dem Manuskript ins Internet statt zum Verleger“

Asphaltspuren über „Das Amarna-Grab“

„Ruhig und mit einer wissenschaftlich fast dokumentarisch anmutenden Präzision, erzählt er eine Geschichte, die sich mit den zwei größten Fragen des Christentums beschäftigt – die jungfräuliche Geburt und die Wiederauferstehung von Jesus Christus. Und Nomus liefert eine Theorie, die so einfach ist, daß man sich am Ende des Romans fragt, warum man diese zwei Ereignisse nie aus dieser vernünftigen und nachvollziehbaren Sichtweise betrachtet hat.“

> Artikel (PDF)

Leseattacke über „Das Amarna-Grab“

„Abseits der eingetretenen Pfade eines Dan Brown und seiner kopiersüchtigen Folgschaft, gibt es auch andere Wege, die konspirativen Geheimnisse der großen Weltreligion zu enttarnen. Statt atemloser Verfolgungsjagden in dunklen Museeumsgängen kann man auch einen Blick in historische Überlieferungen riskieren, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Jacob Nomus geht diesen Weg mit einer Konsequenz, die der Spekulation neue Wege eröffnet. Die Spannung in seinem Roman ergibt sich aus der Mischung von geschichtlich nachvollziehbaren Erkenntnissen und den darin enthaltenen Interpretationsmöglichkeiten, die einige Ungereimtheiten erklären könnten. Alles reine Fiktion, aber unwiderstehlich in logische Schlußfolgerungen verpackt.“

> Artikel (PDF)