Die Uhr

„Du bist die Zeit, ich deine Uhr,
hab dir geleistet einen Schwur,
dir stets zu folgen, immerdar,
sei es im Sein, im Wird, im War.

Doch eines kann ich leider nicht,
auch wenn es mir das Herze bricht,
mich umzuwenden mit Geschick,
zu folgen dir, den Weg zurück.

Kein Sand nach oben fallen mag,
die Sonne nie kehrt um am Tag,
ein Pendel stets das Zahnrad dreht
in eine Richtung, wenn’s auch fleht.

Doch lieb ich dich und will dein Glück.
Dein Herzenswunsch: Du willst zurück!
Ich lasse los. Ich muss, ich will!“

Seit diesem Tage steh ich still.

Jacob Nomus
nach einem Motiv von Falk Einert

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s