Fiktion und Wirklichkeit

Einige Leser schrieben mich an wegen der verblüffenden Übereinstimmung der aktuellen DNA-Ergebnisse Tutenchamuns mit den fiktiven DNA-Analysen aus dem Roman „Das Amarna-Grab“.

Es stimmt, Forschungsergebnisse zur Rekonstruktion des Stammbaums Tutenchamuns von Zawi Hawass et al., also das in Wirklichkeit im Jahr 2010 Geschehene, deckt sich vollständig mit dem Roman:
– Echnaton ist Tutenchamuns Vater
– die „Jüngere Dame“ aus KV35 ist Tutenchamuns Mutter
– die „Jüngere Dame“ aus KV35 ist nicht Nofretete
– die „Ältere Dame“ aus KV35 ist Echnatons Mutter Teje

Ich bin natürlich begeistert, dass heutige Forschungsergebnisse fundamentale Teile der Handlung des „Amarna-Grabs“ bestätigen, kommt es doch einem Ritterschlag meiner Recherchearbeit gleich.
Unfassbar ist die Übereinstimmung von Wirklichkeit und Fiktion allerdings nicht. Als ich Ende 2006 mit den Recherchen für den Roman begann, habe ich aus den Informationen damaliger wissenschaftlicher Diskussionen den Stammbaum abgeleitet und die Mumien zugeordnet, in exakt jener Form wie sie heute Zawi Hawass et al. aufgrund wirklicher DNA-Ergebnisse rekonstruiert haben. Meine Ziele damals waren, die Mumien genealogisch so zuzuordnen, dass es sowohl in die Handlung des Romans passt als auch theoretisch möglich ist. Beide Ziele wurden anscheinend erreicht.

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